Gaza und die Krise der internationalen Ordnung
Podium zu Nahost am 23.01.2026 in Stuttgart
Stuttgart, 20. Januar 2026. Der Terroranschlag vom 7. Oktober 2023 und der anschließende Krieg haben der Weltöffentlichkeit erschreckend deutlich vor Augen geführt, dass seit Jahrzehnten das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser:innen nicht eingelöst wurde und die Menschen in Israel und Palästina weiterhin um ihre Sicherheit fürchten müssen. Der Internationale Gerichtshof (IGH) hat in einem Rechtsgutachten im Juli 2024 zusammengefasst, dass Besatzung, Siedlungsbau und das von Israel in der Westbank und in Ostjerusalem errichtete Apartheidsystem völkerrechtswidrig sind. Die Palästinenser:innen haben ein bedingungsloses Recht auf Selbstbestimmung. Dennoch verstößt Israel weiterhin massiv gegen das Völkerrecht, das weltweit immer mehr unter Druck gerät. Die Lage der Palästinenser:innen verschlimmert sich auf allen Ebenen weiter dramatisch.
pax christi Rottenburg-Stuttgart lädt vor diesem Hintergrund am 23.01.2026 um 19.00 Uhr zu einem Nahost-Podium ins Haus der Katholischen Kirche in Stuttgart ein.
Mit den Podiumsgästen Prof. Dr. Abed Schokry, Prof. für Arbeitswissenschaft, Universität Gaza, Macit Karaahmetoglu MdB, SPD und Luigi Pantisano MdB, DIE LINKE werden Fragen einer künftigen staatlichen Ordnung in Israel und Palästina, der staatlichen Anerkennung Palästinas und der internationalen Diplomatie angesichts der ökonomisch bestimmten Außenpolitik der Trump-Administration beleuchtet. Wie können der Internationale Gerichtshof und der Internationale Strafgerichtshof von Deutschland besser unterstützt werden, um den UN-Resolutionen und dem IGH-Gutachten von 2024 gerecht zu werden?
Kontakt für die Medien:
Wiltrud Rösch-Metzler
Vorsitzende pax christi Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart
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